Projekte

  • In zwei virtuellen Bürgerdialogen haben Bürger*innen mit Vertreter*innen der Hochrheinregion über die Auswirkungen der Grenzschließungen diskutiert. Eindrucksvolle Originalstimmen und hilfreiche Hinweise sind von den Bürgerinnen an die politischen Gremien nach Berlin und Bern gerichtet worden.
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  • Die Krise hat einen Digitalisierungsschub in dialog- und beteiligungsorientierten Prozessen der Stadtentwicklung ausgelöst. Dabei zeigt sich: Obwohl insbesondere die informelle Kommunikation, das sogenannte „Nebengespräch“, digital nur schwer zu ersetzen ist und bewusst angestoßen werden muss, fördert das Zusammenspiel von Online- und Offlineformaten eine angemessen differenzierte Prozessgestaltung.
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  • Fachbezogene Veranstaltungen und online Seminare standen dieses Jahr im Vordergrund unserer Arbeit. Die Transformation der Präsenzveranstaltungen in digitale lebendige Dialoge ist dabei unser Hauptanliegen.

  • Mitten in der Stadt, direkt am Ettlinger Tor gelegen, soll das Areal um das Landratsamt in Karlsruhe städtebaulich neu geordnet werden. Gemeinsam mit vier hochkarätig besetzten Planungsbüros und mit der Bürgerschaft wurden in einem Werkstattverfahren neue Pläne geschmiedet. Und durch Corona auch gleich eine andere Form der Öffentlichkeitsbeteiligung gewählt: per Video und Internet in sogenannten Hybridveranstaltungen. Info-Website mit Videos

  • „Gemeinsam die biologische Vielfalt stärken“
    Coronabedingt musste die große Dienstbesprechung aller baden-württembergischen Naturschutz- und Landwirtschaftsverwaltungen in den virtuellen Raum verlegt werden. Mit externer technischer Unterstützung moderierte suedlicht den intensiven Austausch-, Informations- und Fragebedarf der 200 Teilnehmenden über die Plattform Cisco Webex.

  • Im großen Feuerwehrgerätehaus statt im beengten Seminarraum: eine Vorstandsklausur mit viel Abstand und Maskenpflicht. Und doch: hat funktioniert!

  • Die Stadt Freiburg auf dem Weg zum Flächenutzungsplan 2040. Der Dialog geht weiter: nach 5 thematischen Zukunftsforen geht es in 2020 um Szenarien für #freiburgübermorgen.

  • Das Dialogverfahren mit den jüdischen Gemeinden und der Stadtverwaltung Freiburg zum Platz der Alten Synagoge ist nun abgeschlossen. Die vereinbarten Maßnahmen wurden politisch beschlossen und gehen in 2020 in die bauliche Umsetzung.

  • In der aktuellen Debatte um Baulandmobilisierung und Wohnraumpolitik moderieren wir Fachveranstaltungen mit Experten und Entscheidungsträgern, zum Beispiel für die Architektenkammer Baden-Württemberg, die STEG GmbH oder die Evangelische Akademie Bad Boll. Video -->
    Foto: Max Kovalenko _ lichtgut

  • Was brauchen Jugendliche aus Rottenburg in 2030? Wie sehen sie ihre Stadt? In jedem Fall: Jugendliche brauchen eine eigene Ansprache und passende Formate: bildhaft, ansprechend, kurz & knackig.
    Flyer (PDF) -->
    Illustration: Nils Knoblich.

  • Digitales Lernen in der Stadt von Morgen. Die diesjährigen Bildungskonferenz des Freiburger Bildungsmanagements richtete ihren Fokus auf Urbanes Lernen. Der anschließende Fachtag entstand in Netzwerkarbeit mit zahlreichen kreativen Akteuren aus der digitalen Welt. Den Titel und die Moderation der Bildungskonferenz steuerte suedlicht bei. Das Projekt geht weiter.

  • Stadtkonzeption Rottenburg 2030: Die erste Beteiligungsphase mit Ideenwerkstätten und Planwagenfahrten durch 17 Ortschaften und der Kernstadt wurden im Herbst 2019 durchgeführt. Aufgrund von Corona wurden die thematischen Bürgerwerkstätten erst im Herbst 2020 digital durchgeführt.

  • Neue Mitte Graben-Neudorf. Eine neue Mitte, geplant von Star-Architekt Winy Maas (MVRDV), die neben Wohnflächen auch eine moderne Bibliothek, Gastronomie und Räume für die Kreativität der Bürger*innen vorhält: suedlicht begleitet auch 2020 den weiteren Dialogprozess.

  • Der grenzüberschreitende deutsch-schweizerische Dialog wurde mit Bürgerforen am Hochrhein in 2019 vertieft. Nun geht es um die politische Gewichtung von Maßnahmen und Projekten.

Der kurzfristige Umbau eines Dialogprozesses in Zeiten von social distancing

Alles war bereit. Dann kam Corona. In gut 2 Wochen haben wir einen Dialogprozess zum Naturpark-Plan 2030 von analog auf digital gebürstet. Mitgeholfen hat spontan und kompetent unser Netzwerkpartner polidia.

Stadtkonzeption Rottenburg 2020

Ausführungszeit: seit April 2019 laufend

Gegenstand: Die Stadtkonzeption Rottenburg 2030 soll -ähnlich einem Masterplan- Zielsetzungen und Projektideen zur Stadtentwicklung der nächsten 10 Jahre definieren. In einem breit angelegten Beteiligungsprozesse werden dabei die Bewohner*innen der 17 Ortsteile, der Gemeinderat und die Verwaltung einbezogen.

Tätigkeit:
Qualitative Interviewreihe mit Schlüsselpersonen, aufsuchende Beteiligung in 17 Ortsteilen mittels Planwagen und Ideenwerkstätten, Auftaktveranstaltung, Jugendbeteiligung, Vorbereitung, Durchführung und Moderation einer teilöffentlichen virtuellen Sommerwerkstatt, Verwaltungs- und Gemeinderatsklausuren sowie Textfassung der Stadtkonzeption 2030.

Auf­trag­ge­ber: Stadt Rot­ten­burg a.N. (Amt für Öf­fent­lich­keitsarbeit und Bür­ger­en­ga­ge­ment)

Städtebauliches Entwicklungskonzept – Karlsruhe Ettlinger Tor Südwestseite

Moderation der analogen Auftakt- und hybriden Abschlussveranstaltung

Ausführungszeit: Januar – Juli 2020

Gegenstand: Die Stadt Karlsruhe startete Anfang 2020 mit einem prominent besetzten Werkstattverfahren zur städtebaulichen Neukonzeption des Areals südwestlich des Ettlinger Tors, um das Gebäudeensemble um das Landratsamt zu gestalten. Eingeladen waren vier internationale Büros (Max Dudler, Zürich, Winy Maas, Rotterdam, Berchtold & Krass, Karlsruhe und Cobe Berlin). Ziel dieses transparenten und breit angelegten Verfahrens war es, eine öffentliche Debatte über die Baukultur in der Stadt anzustossen. Die Planungsbüros waren aufgefordert in einem dialogischen Verfahren über vier Werkstatttermine hinweg mit einem Begleitgremium (Gemeinderäte, Fachleute, Bürgervereine) ihre Konzepte und Planungsideen sowie mit der Öffentlichkeit zu diskutieren. In der Coronazeit wurde die dritte Werkstatt virtuell durchgeführt. Die Abschlussveranstaltung wurde unter Einhaltung der Hygienebedingungen als Hybridveranstaltung durchgeführt.

Tätigkeit: Vorbereitung, Moderation der Präsenz-Auftaktveranstaltung und der hybriden Abschlussveranstaltung

Info-Website mit Videos

Auftraggeber: Fächer GmbH Karlsruhe

Grenzüberschreitender online Bürgerdialog am Hochrhein
Ausführungszeit: Juni 2020

Gegenstand: Um in der Corona Krise zu erfahren wie es den Menschen im deutsch-schweizerischen Grenzraum geht, welche Vor- und Nachteile sie ehrfahren haben und welche Ideen es gibt, um eine mögliche zweite Welle zu bewältigen, initiierte das Staatministerium BW zwei online Bürgerdialoge. Sie erhielt wertvolle Hinweise für die politischen Gremien in beiden Ländern, um in einer erneuten Krisensituation das Alltagsleben der Bewohner*innen sicherzustellen.

Tätigkeit: Vorbereitung, technische und inhaltliche Moderation der Bürgerdialoge sowie Dokumentation.

Auftraggeber: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stabstelle der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung
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Gemeinsame Dienstbesprechung der Landwirtschafts- und Naturschutzverwaltung in BW per online Videokonferenz

Technische und inhaltliche Vorbereitung, Moderation der online Videokonferenz mit 160 Teilnehmenden, Videodokumentation

Ausführungszeit: Juli 2020

Gegenstand: Das Ministerium für den ländlichen Raum (MLR) und das Umweltministerium (UM) luden 200 Personen aus den ministeriellen Dienststellen, den Regierungspräsidien, der Unteren Landwirtschaftsbehörde (ULB) und Untere Naturschutzbehörde (UNB) sowie den Landschaftserhaltungsverbänden (LEV) zu einer digitalen Dienstbesprechung ein. Diese war aufgrund eines vor dem Abschluss stehenden Gesetzgebungsverfahrens zum Schutz der Biodiversität notwendig, um die Mitarbeiter*innen in der dann anstehenden Umsetzung der Gesetzesänderungen mit Informationen zu unterstützen. Im Rahmen einer ca. 4,5 h Online-Konferenz wurden Informationen zu vier Themenfelder vermittelt und fachliche Rückfragen der Teilnehmenden beantwortet.

Tätigkeit:

Technische Organisation, Konzeption, Feinplanung, Vorbereitung, Durchführung sowie Dokumentation. Briefing der Referent*innen, technische Schulung der Teilnehmenden sowie digitale Vor- und Nachbesprechungen mit dem AG.

Auftraggeber: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz BW

Moderationsfortbildung „lebendige online Veranstaltungen gestalten“

Vorbereitung und Durchführung eines zweitägigen online Seminars

Ausführungszeit: Juni 2020

Gegenstand:

Die Fortbildung hat eine starke praktische und digitale Komponente: Die vermittelten Theorie-Inhalte werden von den Teilnehmenden angewendet und geübt. Inhalte der Fortbildung sind u.a. online Etikette, Präsenz und Präsentation in online Situationen; Gestaltung von abwechslungsreichen, maßgeschneiderten Videokonferenzen mit beispielhaften tools; vertieftes Üben und Experimentieren in ausgewählten Moderationssituationen.

Auftraggeber: ISR – innovative Stadt- und Raumplanung GmbH

Erdaushubdeponie

Im Rahmen einer frühzeitigen Beteiligung ist suedlicht in diesem Projekt in Baden-Württemberg beratend in Sachen Planungskommunikation tätig. Gemeinsam mit dem Auftraggeber entwickeln wir Konzeptbausteine für die Öffentlichkeitsarbeit. Als gemeinsamer Wert wurde eine maximale Transparenz vereinbart. Mit kleinen Infostationen und terminierten Führungen für jeweils maximal 5 Personen wird der Planungsdialog hygienekonform sein. Auf eine klassische Informationsveranstaltung verzichten wir, fachlich wichtige Experten werden in online abrufbaren Kurzvideos wichtige Fragen der interessierten Öffentlichkeit beantworten.

Bildungskonferenz Freiburg

Um Bildung, Umbrüche und Lernprozesse in Coronazeiten wird es in der nächsten Bildungskonferenz im November im Historischen Kaufhaus der Stadt Freiburg gehen.

Seit einigen Jahren moderiert suedlicht regelmäßig diese Vernetzungsveranstaltung mit Akteuren aus der regionalen Bildungslandschaft. Der Hauptimpuls kommt diesmal vom Buchautor und Soziologen Prof. Dr. Stefan Selke. Er hat an der Hochschule Furtwangen eine Forschungsprofessur "Transformative und Öffentliche Wissenschaft" inne und gilt als herausragender Redner. Ein Podiumsgespräch mit lokalen Expertinnen und Praktikern rundet die diesjährige Bildungskonferenz ab.

Runder Tisch „Baugebiet Rathausweg-Bergstraße“ Windenreute Emmendingen 2020-21

In der Ortschaft Windenreute sollen im Rahmen im Rahmen der Innenentwicklung noch bestehende Bauflächenpotentiale erschlossen und planungsrechtlich gesichert werden. Vorgesehen ist eine Bebauung mit Einfamilien-, Doppel- und Mehrfamilienhäusern mit unterschiedlichen Wohnungsgrößen und -angeboten. Das Bebauungskonzept wird nicht nur von einem Bürgerforum kritisch betrachtet, sondern wurde auch vom Ortschaftsrat nicht gebilligt.

Nach ersten Vorgesprächen mit den Akteursgruppen zur Aktualisierung und Sondierung der Anliegen und Themen soll sich ein engerer Teilnehmendenkreis an einem „Runden Tisch“ versammeln. Ziel dabei ist es, sich auf Rahmenbedingungen zur Entwicklung des Baugebietes zu verständigen, die allen Beteiligten gleichermaßen hilfreich und plausibel erscheinen.

Tätigkeiten: Vorbereitung und Durchführung von Sondierungsgesprächen mit den Akteursgruppen. Vorbereitung, Leitung und Dokumentation des Runden Tischs. Erarbeitung von Schlussfolgerungen und Empfehlungen.

Auftraggeber: Stadt Emmendingen (Fachbereich 3: Planung und Bau)

Neue Mitte Graben-Neudorf

Prozessentwicklung und -begleitung und Moderation von Gemeinderatsklausuren, Anwohnergespräch, Fachgespräch mit Einzelhandel- und Gewerbeverein, öffentliche Auftaktveranstaltung und Bürgerinformationsveranstaltung, Fragenbogenaktion, Interviews

Ausführungszeit: seit Januar 2018 laufend

Gegenstand: Die Gemeinde Graben-Neudorf plant die Quartiersmitte, die „Neuen Mitte“ mit den entsprechenden Wohnnutzungen, ggf. einem Hotel, Gastronomie und Gewerbeflächen zu entwickeln.

Die städtebaulichen, inhaltlichen und architektonischen Ziele wurden mit wesentlichen Akteuren (Anwohnerschaft, Gemeinderat, Interessensvertreter/innen, interessierte Öffentlichkeit) erarbeitet und in der Auslobung einer Konzeptvergabe Wettbewerb übernommen.

Im Kontext der Quartiersentwicklung wurde ein Lern- und Begegnungsort in der neuen Mitte geplant (kurz: „LeBen“). In der zweiten Phase des Beteiligungsverfahrens wurden hierzu Werkstattgespräche sowie eine Fragenbogenaktion durchgeführt, um konzeptionelle Anregungen zur Ausgestaltung des Projekts zu erhalten

Art der Leistung:
Prozessentwicklung- und begleitung, Moderation, Dokumentation, der Klausuren und öffentlichen Veranstaltungen, Fragebogenaktion, Interviewreihe

Ansprechpartner: Bürgermeister der Gemeinde Graben-Neudorf, Christian Eheim, Bürgermeister
Telefon: +49 7255 901-203, E-Mail: buergermeister@graben-neudorf.de

Nationalpark Schwarzwald

- Partizipationsberatung im  Rahmen Erarbeitung Nationalpark-Plan


Beratung des Fachbereiches Beteiligung/Naturpark-Plan, ständiges Mitglied des Partizipationsausschusses, Erarbeitung eines internen Partizipations-Leitfadens

Ausführungszeit: Sommer 2015 – bis aktuell

Gegenstand:

Der Nationalpark Schwarzwald wurde 2014 eingerichtet. Seit 2015 beraten und unterstützen wir die Arbeit des Nationalparks in Sachen von Partizipation. Zunächst wurde gemeinsam mit dem Mitarbeitenden ein Leitfaden zum Thema Partizipation erstellt, der klärt, was mit Beteiligung gemeint ist und ein Selbstverständnis des Nationalparks zum Thema Partizipation formuliert. Der Leitfaden richtet sich nach Innen und ist ein Instrument zur praktischen Umsetzung der partizipativen Grundhaltung des Nationalparks.

Im Rahmen der Erstellung des Nationalpark-Plans wurde beispielsweise bei den Arbeitsfeldern Tourismuskonzept, Wegekonzept, Mobilitätskonzept, Wildtiermanagement usw. eine intensive Beteiligung von Fachleuten wie der Bevölkerung umgesetzt. Informationsveranstaltungen,  Busfahrten, geleitete Wanderungen, Präsenzveranstaltungen, dialogische Fachgespräche, Workshops, Online-Beteiligung  sind Elemente, die eingesetzt werden. Eine wissenschaftliche Begleitung und Auswertung erfolgt durch Prof. Dr. Frank Brettschneider, Universität Hohenheim, Fachgebiet Kommunikationswissenschaft (540C). Er ist, wie Dirk Kron, suedlicht, Mitglied des regelmäßig tagenden Partizipationsausschusses des Nationalparks.

Der Nationalpark-Plan wurde nun nach 5 Jahren fertig gestellt. Er ist eine Art „Betriebshandbuch“ der Nationalparkverwaltung und wird inhaltlich wie politisch mit der Region und dem Land abgestimmt. Zur letzten öffentlichen Feedback-Veranstaltung erfolgte im Juni 2018 eine Sternfahrt nach Oppenau. Dort wurden in einer Art Marktplatz  zahlreiche Besucher/_innen aus der Region über die Arbeitsmodule und ihren jeweiligen Arbeitstand informiert. Eine abschließende Festveranstaltung findet am 16. März 2019 statt.

Art der Leistung:

Erarbeitung Leitfaden Partizipitation, regelmäßige Prozessberatung, Mitglied im Partizipationsauschuss.

Profilentwicklung in einem Gymnasium

Prozessarchitektur, Prozessberatung und -coaching, Moderation.

Ausführungszeit: Herbst 2017 – Frühjahr 2018

Gegenstand:

Ein städtisches Gymnasium soll sein Profil weiterentwickeln, um attraktiv für neue Schülerinnen und Schüler zu werden. Ein ähnlicher Prozessversuch war vor einiger Zeit gescheitert. Alte „Wunden“ aus dieser Zeit waren geblieben. Dem neuen Vorhaben stand daher einiges an Skepsis gegenüber. Die Arbeit begann mit einer Zielklärung sowie einer anschließenden Situations-Analyse. Mit dem Aufbau einer Begleitgruppe, die von der Schulleitung, über den Personalrat bis zu Lehrerinnen und Lehren und auch Elternvertretungen breit besetzt war, wurde ein Vertrauensraum für die Prozessentwicklung geschaffen.  In drei Dialogveranstaltungen wurde an Stärken und Schwächen, an Identität und Perspektiven sowie an Profiloptionen gearbeitet. Dabei wurden in einer Großgruppenveranstaltung mit der gesamten Schulgemeinschaft, das heißt dem Kollegium, Schülerinnen und Schülern sowie Elternvertretungen gearbeitet. Am Ende des Prozesses verständigte man sich auf ein zusätzliches Profil für die Schule.

Art der Leistung:

Zielklärung, Situationsanalyse, Prozessarchitektur, Bildung einer Begleitgruppe, Entwicklung von Dialog-Formaten, Prozess-Coaching, Moderation und Dokumentation.

Ansprechpartner:  auf Kundenwunsch wird kein Ansprechpartner genannt.

Fortbildung zur Moderatorin/zum Moderator in der Stadtentwicklung

Ausführungszeit: März und Oktober/November 2017 (Fortführung in 2018 in Karlsruhe und Bonn)

Gegenstand: Stadtentwicklung funktioniert heute nicht mehr ohne die Einbindung der Öffentlichkeit. Gleichzeitig werden Stadtplanungs- und entwicklungsprozesse immer komplexer. Planerinnen und Planer sind gefordert nicht nur die planerischen Inhalte eines Projektes zu bewältigen, sondern den begleitenden Diskurs mit den unterschiedlichen Akteursgruppen strategisch zu überlegen, methodisch in ein Beteiligungsformat zu übertragen, in das Projektmanagement zu integrieren und diesen verwaltungsseitig zu begleiten und in die politische Entscheidungsprozesse hineinzutragen. Dies erfordert eine professionelle Prozessentwicklung und Moderation. Die Vermittlung eines grundlegenden, systemischen Verständnisses von Prozessentwicklung und die Kenntnis sowie der gezielte Einsatz verschiedener Moderationsmethoden und –formate sind Thema der Fortbildung zur Moderatorin/zum Moderator. Die Fortbildung richtet sich an:

  • Führungskräfte und leitende Angestellte in Kommunen
  • Stadtplanende, Architekt/innen, Ingenieur/innen
  • Projektleiter/innen
  • Personal- und Organisationsentwickler/innen

Die Fortbildung hat eine ausgeprägte praktische Komponente. In den drei Modulen werden Methoden und Vorgehensweisen zur Gestaltung und Umsetzung von Moderationsprozessen vermittelt und geübt. Im Mittelpunkt steht dabei die Übertragung des Erlernten auf die speziellen Anwendungsbedarfe der Teilnehmenden.

Art der Leistung: Erfragen der spezifischen Lern- und Anwendungsbedarfe der Teilnehmenden. Entwicklung eines darauf abgestimmten Curriculums. Jede Fortbildung umfasst 3 zweitägige (Freitag/Samstag) Termine. Die Fortbildung findet einmal im Frühjahr und einmal im Herbst statt.

Ansprechpartner: Herrmann Böttcher, Fortbildungsreferent VHW, Tel: +49 30 390473-405