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„Zukunftsweg Filderstadt“ : Ein integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) entsteht

In  zweijähriger Bearbeitungszeit hat die verwaltungsinterne Projektgruppe  das „ISEK – 1.0“ dem Gemeinderat im Januar 2012 vorgelegt.  Damit wurde eine entscheidende Etappe zur integrierten Stadtentwicklung abgeschlossen.

Auftraggeber:
Stadt Filderstadt, Referat für Bürgerbeteiligung und Stadtentwicklung, Filderstadt 2009-2011

Leistungen:
Prozessentwicklung, Strategische Beratung und Coaching, Moderation und Dokumentation von verwaltungsinternen und gemeinderätlichen Einzelworkshops, Zukunftswerkstatt und Stadtkonferenz, Dokumentation Abschlussbericht

Aufgabenprofil:
Seit der Charta von Leipzig ist die Botschaft auch offiziell: das integrierte Denken und Handeln soll in die Erarbeitung von Stadtentwicklungsprogrammen einfließen. Ein solches integratives Vorgehen hat sich auch Filderstadt auf die Fahnen geschrieben.

In Filderstadt wurde schwerpunktmäßig auf die verwaltungsinterne Kooperation und die Bürgerbeteiligung großen Wert gelegt. In einer 1,5-tägigen Zukunftswerkstatt wurde gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern eine vitale Stadtvision erarbeitet, Stadtteilprofile erstellt und mögliche Projekte und Maßnahmen benannt.
Mit diesen Ergebnissen hat sich die verwaltungsinterne Projektgruppe anschließend intensiv auseinandergesetzt und ein strategisches Zielsystem entwickelt. Es wurden Leitsätze für die Themenfelder formuliert, Leitziele definiert, die mit den Fachbereichszielen in mehreren Abstimmungsschleifen (fachgebietsbezogen und fachgebietsübergreifend) abgeglichen wurden.
Im  November 2010 kamen ca. 100 Bürger/innen zusammen, um die Arbeit der ISEK-Projektgruppe eines konstruktiv-kritischen Blickes zu unterziehen. Das funktionierte in 10 Arbeitsgruppen sehr gut und die Verwaltung konnte sich am Ende eines intensiven Abends freuen: neben einzelnen Ergänzungen und Konkretisierungen zeichneten sich die Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger durch einen klaren Realismus und viel Zustimmung aus. Anschließend wurde in einer gemeinderätlichen Klausur das Zielsystem diskutiert und im Gemeinderat im Januar 2012 zur Kenntnis genommen.

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